Kernkomitee

Tao Gutekunst

Hans Jörg Villiger

Marc Plüss

Roman Freimann

Rolf Ineichen







Die Wohnraumknappheit lösen wir nur mit mehr Angebot: schneller planen, schneller bewilligen, schneller bauen. Eine «Wohnraumstrategie», die dem Gemeinderat weitreichende Kompetenzen und finanzielle Spielräume zuschanzt, bevor überhaupt klar ist, was wo zu welchen Kosten entstehen soll, schafft keinen einzigen Quadratmeter Wohnraum. Wer Wohnraum will, braucht Tempo und klare Leitplanken – nicht mehr Blankokompetenzen. Darum: Am 8. März 2026 stimmen Sie in Cham 4x NEIN zur Wohnraumstrategie.
Nein zur Subventionierung von teuren Luxuswohnungen mit Steuergeldern.
Daher NEIN zur Abstimmungsfrage 1 und 2.
Aus meiner Sicht spielen Gemeinderat beziehungsweise Verwaltung hier ein fragwürdiges Spiel mit den Stimmbürgern.
Man greift ein dringendes und positiv besetztes Thema wie die Wohnbauförderung auf und versucht, sich über zweimal 20 Millionen Franken eine pauschale Legitimation zu holen.
Dabei setzt man offenbar auf die Stimmen weniger informierter oder desinteressierter Stimmbürger sowie auf jene, die dem Gemeinderat grundsätzlich vertrauen.
Darum 4x NEIN
4x Nein zu diesem sozialistischen Experiment und der gemeinderätlichen Willkür.
Ich will bezahlbaren Wohnraum – aber mit Instrumenten, die Wirkung zeigen und transparent sind.
Deshalb empfehle ich Ihnen die folgende Parole:
• Frage 1 (Reglement): NEIN – Mietzinsbeiträge bekämpfen Symptome, nicht die Ursache.
• Frage 2 (Gemeindeordnung): NEIN – mehr Stellen und gebundene Kosten schaffen keine Wohnung.
• Frage 3 (Darlehen): JA – Darlehen an Wohnbaugenossenschaften ermöglichen Wohnen zur Kostenmiete.
• Frage 4 (Grundstücke): NEIN – kein intransparenter Blankocheck; zuerst Standorte und Konditionen offenlegen und der Gemeindeversammlung vorlegen.
Die Vorlagen, welche keinen neuen Wohnraum schaffen, bewirtschaften das Problem nur und kosten Geld, geben aber keine Lösung für den knappen Wohnraum.
Darum: 3x Nein und 1x Ja am 8. März.
Den hohen Preise können wir nur mit mehr Angebot von Wohnraum begegnen: Subventionen führen zu höheren Preisen und/oder Fehlanreizen, wie zBsp. konkret bei mehreren Bekannten in Zürich, die ihr Arbeitspensum reduzieren mussten um das Einkommen niedrig genug für einen Platz in der Genossenschaft halten zu können.
Cham braucht schnellere Verfahren und kluge Verdichtung.
Nicht mehr Bürokratie und Millionenkompetenzen ohne Volksentscheid.
Das Volk (die Bürgerinnen und Bürger) ist die höchste politische Instanz und somit der Souverän, welcher das letzte Wort haben muss und nicht der Gemeinderat von Cham!